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Ich habe Gestern eine mehr oder weniger unschöne Emailkorrespondenz mit einem erbosten Kollegen geführt der ebenfalls Elliott Wellen Analysen ins Netz stellt , sowie langfristige als auch kurzfristige, allerdings dies in Form von Abonements für interessierte Trader. Stein des Anstoßes war das ich die hier veröffentlichten Analysen kostenfrei zur Verfügung stelle. Erstens betreibe ich diese Seite nicht professionell, und der Betrieb ist auch nicht meine Hauptaufgabe. Zweitens nimmt mir keiner was weg wenn er die Tradingideen nachtradet die ich hier aufzeige. Auf der anderen Seite meinte der Kollege, das man ja schließlich Geld damit verdienen könnte.

Gut, wem es gefällt und vieleicht einen monetären Nutzen bringt kann das Knöpfchen drücken, dann bedanke ich mich jetzt schon recht herzlich, aber einstweilen bleibt erstmal alles kostenlos.

Elliott Wave Analyse EUR/USD 16.04.13 Intraday Kommt es hier zu einem Versager in der 5. Welle, kein Long Traiding ?

Heute Morgen hat sich die positive Stimmung für eine ordentliche 5 Impulswelle im Währungspaar EUR/USD bis in den Bereich 1,32 deutlich eingetrübt. Mein Trading Heute werde ich abwartend gestalten. Das beschriebene Dreieck in den letzten Tagen  hat das Währungspaar ordentlich abgearbeitet, jedoch fehlt der dynamische Ausbruch aus dem Dreieck, wie es im Normalfall in der Elliott Wellen Theorie beschrieben ist. Alles deutet auf eine versagende fünfte Welle hin. Konkret heißt das, daß es die fünfte Welle nicht oder nicht wesentlich über das Hoch der dritten Welle schafft aufzusteigen. Nichts desto trotz muss auch diese Welle fünfgliedrig sein, so das ich momentan noch mit einem weiteren Hoch über 1.3085 rechne, aber long gehen ist im Moment wohl etwas gefährlich.

Gelingt noch eine fünfte Welle mit neuen Hochs ?

Gelingt noch eine fünfte Welle mit neuen Hochs ?

 

Elliott Wave Analyse EUR/USD 14.04.13 1H-Chart Trading in der fünften Welle ?

Nachdem nun die technischen Probleme gelöst sind komme ich nun wieder dazu was zu EUR/USD zu schreiben. Am 10.04.13 habe ich für den Intradayhandel das letzte mal geschrieben, seit dem war das Trading aber auch verhältnismäßig übersichtlich. Ebenfalls am 10.04.13 hat das Währungspaar im Vormittagshandel bei 1.3123 sein Hoch markiert und somit aus Elliott Wellen Sicht die dritte Impulswelle vollendet. Seit dem läuft das Währungspaar in ein korrektives Dreieck hinein welches die Welle 4 bildet. Nach Ausbildung der Welle e rot, sollte ein Ausbruch aus dem Dreieck stattfinden bis in den Kursbereich 1.3174/1.3204. Damit sollte das Trading in der fünften Impulswelle dieses Marktzyklus und Wellengrades abgeschlossen sein. Danach sollten wieder fallende Kurse stattfinden.

Vor der fünften Impulswelle

Vor der fünften Impulswelle

Wenn euch der Beitrag oder die Seite gefällt, wäre es schön wenn Ihr Ihn Teilt oder Bookmarkt, damit helft Ihr den Blog bekannter zu machen. Danke.

Und so schnell ist man ausgestoppt

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Heute Morgen habe ich geschrieben das die fünfte Welle im Euro/USD anfängt, und mich long ausgerichtet. Das, so denke ich, wird auch für Heute die Marktrichtung sein. Aber ich bin zu Handelsbeginn mal wieder Opfer des beliebten ausstoppens der Kleinanleger durch die Bad Boys geworden. Direkt am 61,8 Retracement wächst eine Umkehrkerze aus, an sich ein gutes Signal. Und dann, ja man sieht es. Und Schwups da war ich aus dem Spiel. Mein Stopp lag am 76,4 Retracement etwas Unterhalb. Man spielt eben mit den Profis.Shit happens.

Ausgestoppt

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Europa und ELA oder welcher Hammer kommt nach Zypern ?

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Auf der Suche nach werthaltigen Informationen im Zusammenhang der Versorgung Zyperns mit Geld vor der Öffnung der Bankschalter, und des zum Glück ausgebliebenen run auf die Schalter der Banken, bin ich auf einen Artikel im Traders Journal gestoßen der meine Skepsis und Vertrauen in die uns regierenden Politiker und das Bankensystem alles andere als zerstreuen konnte. Gemeint ist ELA. Damen die in Abkürzung Ihres werten Vornamens so genannt werden sind ausdrücklich nicht gemeint, ungeachtet dessen das sie vieleicht ein Hammer sind.

“Emergency Liquidity Assistance” kurz ELA heißt das Programm zur Versorgung von illiquiden Banken mit Notfallliquidität wie im Fall Zypern. Die EZB macht um ELA ein schon fast sakrales Geheimnis, und auch in der öffentlichen Berichterstattung Seitens der Bundesregierung, Bundesfinanzministerium, Bundesbank etc hört man von ELA nichts. Aus gutem Grund.

Im Normalfall finanzieren sich die Banken des Euroraumes über die nationalen Zentralbanken gegen Hinterlegung von Papieren bei der EZB. Sind nun keine substanziell wertigen Papiere mehr vorhanden die die EZB als Sicherheit akzeptiert, die Bank aber grundsätzlich solvent ist kann sie sich an die nationale Zentralbank wenden und um  Notfallliquidität  bitten. Die Zentralbank nimmt dann die Ramschpapiere die die EZB als Sicherheit abgelehnt hat an, und versorgt die Bank mit frischem Geld. Krux ist, die nationalen Regierungen garantieren die Sicherheiten in voller Höhe. Es sollte sich bei diesen Krediten um Kurzläufer handeln, aber bei meiner Recherche konnte ich in Erfahrung bringen das im Fall Irland zum Beispiel das Wort kurzfristig einer gewissen Dehnung unterliegt. Unterm strich bedeutet das, gibt die EZB keine Euros mehr, druckt sich der jeweilige Staat die Euros selbst. Insofern ist es auch generell falsch wenn von Notfallhilfen der EZB die rede ist, entscheiden darüber tun die Zentralbanken selbst über die Ausgabe. Laut offizieller Lesart hat die EZB ein  Recht mit zweidrittel Mehrheit dagegen zu stimmen. Auch liest man das die EZB ein Vetorecht hat. Wobei mehrheitlich davon ausgegangen wird das es sich um ein Vetorecht handelt. Überlegen wir kurz wieviel Länder in finanziellen Schwierigkeiten stecken, und wir wissen das mehr wie acht Länder kein Veto einlegen, und Schwups kann Geld gedruckt werden im jeweiligen Land welches es gerade braucht. Leider sind diese Kredite der jeweiligen Zentralbanken an die heimischen Institute lt. des Traders Journal aber nicht ersichtlich in den Bilanzen der jeweiligen Zentralbanken. Das heißt also diese hochgradig ausfallgefährdeten Positionen verschwinden wohlwissend im Zahlengeflecht der jeweiligen Zentralbank. Zunächst mal haftet der jeweilige Staat für die Verbindlichkeiten, aber genau diese Konstellation wurde ja schon des öfteren mal ein gesamteuropäisches Haftungsproblem. Die Tatsache da die Höhe der bisher schon ausgegebenen ELA-Mittel Seitens der Nationalbanken nicht ersichtlich ist macht aus meiner Sicht das ganze zum Ritt auf einer Rasierklinge der Liquidität. Der IWF kritisiert dieses Konstrukt schon längere Zeit. Das ganze ist alles andere als transparent, wie  uns erzählt wird. Was im Falle Spanien, Portugal, Italien and so long schon ausgegeben wurde können bestenfalls also nur ein paar eingeweihte wissen.

The week's events

  • 26. April 2013

    18:0020:00

    Traders Talk

    Lockerer Austausch über das Trading der vergangenen Woche, Erfahrungsaustausch über Elliott Wellen, Kontakte für Anfänger und Fortgeschrittene im Live Chat

Kategorie-Schlüssel

  • Traders Talk

Zypern und die Reparaturbemühungen

Irgendwie war dieses Jahr Ostern nicht ganz so wie sonst. Zum einen arbeite ich unter Hochdruck an dem Elliott-Wellen Tutorial was bald hier auf der Website im Mitgliederbreich veröffentlicht werden soll. Zum anderen hat man natürlich ständig ein Auge am Liveticker. Und Heute wurde ja Forex und auch Dax wieder gehandelt.

Es ist nun kurz nach 20.00 Uhr und wenn ich mir so die Meldungen zu Zypern anschaue habe ich so meine Zweifel ob das alles so gelingt. Da macht zum Beispiel die Zyprische Regierung den Vorstoß nun Casinos zu öffnen um höhere Steuereinnahmen zu erzielen. Dieses Begehren ist wohl in der Vergangenheit an der orthodoxen Kirche in Zypern gescheitert, und war nur im türkischen Teil möglich. Heute Nachmittag ist dann der Entwurf des Sanierungsplans der zyprischen Regierung veröffentlicht worden, unterm Strich sieht das vorbehaltlich der Genehmigung durch die Troika so aus

-zwischen 6,5 und 12,5% weniger Gehalt für Staatsbedienstete

-alle Renten um 3% runter

-Steuern auf Alkohol, Tabak, Treibstoffe sollen steigen

-gleichzeitig die Mehrwertsteuer von 17% auf 19%

-Zusätzliche Immobiliensteuern von 70 Millionen

-Erhöhung der Unternehmenssteuern von 10% auf 12,5% !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das hört sich unglaublich alles nach dem an was man schon mal im Zusammenhang mit Rettung von Staaten gehört hat. Vor allem die oppulente Anhebung der Unternehmenssteuern in der Spitze von 2,5 % ist ein echter Brecher, im Vergleich zu dem Rentner der schon 3% abgenommen bekommt.

Aber man möchte wahrscheinlich Steuerparadies bleiben, und russischen und englischen priviligierten nicht allzu weh tun. Das sieht sehr danach aus das nun die Nachwehen die breite Masse zu tragen hat, und die Herren die vergangene Woche Donnerstag Ihr Geld schon in Sicherheit und außer Landes mit Hilfe des Zyprischen Bundesbankchefs (der ja zum Glück gegangen worden ist) gebracht hatten so weiter machen können. Die oben gemachten Vorschläge haben wir größtenteils schon in Griechenland gesehen, und wissen wo Sie hinführen. Aber es scheint sehr schwer zu sein elitäre Kreise zur Kasse zu bitten.

Ach ja, da war dann Heute noch unser Bundesfinanzrolli, der zum xten mal gebetsmühlenartig die Aktion Zypern als richtig verkauft, und gleichzeitig bemüht ist zu betonen das es sich bei der Beteiligung der Einlagen über 100.000,- Euro  von geplanten 60%!!!!!! um kein Modell handelt was auf die gesamte EU anzuwenden ist. Man will das scheue Kapitalreh nicht erschrecken.

Bis auf den letzten Punkt ist da gar nichts einzigartig, man beteiligt als erstes mal die breite Masse die die Probleme nicht verursacht haben. Und sind wer mal ehrlich, wie bekannt wurde haben die wirklich Großen Ihr Geld schon woanders. Die Strukturprobleme die in den südlichen Ländern vorherrschen weil sie nicht wettbewerbsfähig sind, löst man nicht indem man die Masse kaputtspart.

 

Zypern-endlich Einigung, und eine neue Bad Bank !

Hurra, der Systemkollaps ist verhindert, und dem Bürger wird zum ersten mal vorgegaukelt das hier gr0ße Investoren und Zockerbuden mit zur Kasse gebeten werden. Ein wirklich gutes haben die nächtlichen Ergebnisse der “Herren in Nadelstreifen”. Der Bürger in Zypern der vieleicht ein paar Kröten auf die Seite gebracht hat wird verschont., vorerst !

Aber alles der Reihe nach. Die zweitgrößte Bank Zyperns, die Laiki Bank, wird so Amtsdeutsch zerschlagen, Guthaben über 100.000,- Euro werden eingefroren, so ist zu lesen. Insgsamt wohl über 4,2 Millarden Euro, wer mag das wohl sein ? Sind es ein paar wenige, oder war Zypern in der Tat ein Volk der Vielsparer mit pro Nase 100.000,- Euro auf der hohen Kante. Ich denke mal, eine geeignete Risikovorsorge das die Inhaber dieses Geldes keinen Gefrierbrand bekommen wird getroffen worden sein. Das ganze passiert in einer neuen Bad Bank die dann ebenfalls 9 Mrd. Schulden übernehmen soll. Irrrrrrrgendwann soll diese dann abgewickelt werden. Wie das passieren soll, bekommen wir natürlich wieder nicht verraten. Aber ich vermute ganz stark das die 4,2 Mrd Guthaben nicht mit den 9 Mrd. Schulden direkt verrechnet werden.

Die Bank of Cyprus wird, so kann man lesen verkleinert, muß schrumpfen um auf 9%  Eigenkapitalquote zu gelangen. Unter der Annahme das diese Bank nicht nur russische Oligarchen und institutionelle Anleger als Kunden hat, zahlt das der kleine Kunde mit . Im Gegenzug bekommt Zypern 10 Mrd. Euro von der EU, und alles ist in Butter. Die geforderten Sparmaßnahme im Haushalt, na raten Sie mal wen da der Bärenanteil trifft. Der überlebensfähige Teil der Laiki Bank, so ist lesen, wird von der Bank of Cyprus übernommen. Was da jetzt genau mit gemeint ist, weiß kein Mensch. Vermutlich werden die hochdotierten Finanzjongleure die das ganze mit zu verantworten haben übernommen, und können Ihre weitreichenden Kenntnisse andernorts weitergeben, und stehen lediglich auf einer anderen Gehaltsliste.

Noch ein Satz zur Bad Bank. Hier wird das Haftungsrisiko auf den Staat bzw. Europa übertragen, und somit die eigentlichen Verantwortlichen aus der Schußlinie genommen. Die Eigentümer der 4,2 Mrd. Euro Guthaben werden sicher zustimmen das diese mit den Schulden der Bad Bank verrechnet werden. Wie soll’s auch anders sein ?! Natürlich ! Auch da wird ein fauler Kompromiss gefunden werden.

Letzte Woche war zu hören, das Rußland sich nur beteilige an einer Sanierung wenn Seitens Europa neue Vorschläge vorhanden wären. Sollte da gestern Nacht neben Mineralwasser, Bier, Rotwein eventuell auch ein Wodka an den Tisch serviert worden sein. Es glaubt doch kein Mensch das sich vermögende Russen, sei es nun legales oder Illegales Geld so mir nichts dir nichts in einer Bad Bank Ihr Geld wegnehmen lassen.

Zur Systemrelevanz möchte ich hier gar nicht mehr viel sagen, da hat Herr Müller, Mr. Dax, vergangene Woche in einem Interview den Nagel auf den Kopf getroffen. Richtig ist, der zyprische Finanzsektor ist acht mal so groß als die Wirtschaftsleistung Zyperns. Aber mal ehrlich aufs ganze gesehen, ist das doch eher ein Magenwind im Wirbelsturm.

Insgesamt werde ich den Eindruck nicht los, hier mal wieder sensationell mit viel Getöse hinter die Fichte geführt zu werden.

Der eine oder andere Leser denkt sicher , der handelt (zockt) EUR/USD mit den Bad Boys und ist nur am schimpfen. Stimmt, aber es gibt einen elementaren Unterschied, wenn mein Konto leer ist kommt niemand aus Brüssel und füllt es wieder auf.

 

 

Europäische Banken füllen die Kassen !

Die Übernacht-Einlagen der Europäischen Banken sind bei der EZB sind von 135,0 Millarden auf 133,6 Millarden gesunken. Es handelt sich um Geld was die Banken bei der EZB parken um es dann im Bedarfsfall wieder anzufordern. Im Gegenzug sind die Ausleihungen der Banken untereinander von 34 Mio. auf 12 Mio. gesunken.

“Nachtigall ick hör dir trabsen”. Zum einen rüsten die Banken auf weil Sie befürchten das vermehrt Sparer Ihre Einlagen abziehen und in alternative Anlagen gehen, wie zum Beispiel Gold. Es wird bald eine Analyse auf Grundlage der Elliott Wellen geben ! Zum anderen leihen sich die Banken untereinander weniger Geld, vermutlich weil Sie sich gegenseitig nicht mehr trauen, weil sie nicht wissen, wieviel und was für Leichen der Kollege noch im Keller hat.

Es ist in jedem Fall Vorsicht geboten.

Rettung der Kleinsparer vor Zwangsenteignung-Zypern

Nachdem uns kurz vor dem wohlverdienten Wochenende mal wieder bewusst wurde, vor lauter Daxeuphorie, Ifo Geschäftklimaindex, BIP etc. das die Finanzkrise trotz aller politischer Enspannungs- und Beruhigungsversuche doch noch nicht vorbei ist, weil auch auf Zypern ein verfilzter Bankensektor auf unverantwortlicher Art und Weise gehandelt hat, wurden wir Zeuge wie eine Handvoll Eurokraten mal mir nichts Dir nichts zugunsten einer kleinen Lobby den Bürgern das Geld abnehmen wollte. Heute Morgen hat es zum Glück eine Wendung in der Sache gegeben.Bankguthaben bis 100.000 Euro sollen wohl weitestgehend verschont bleiben und lt. Eurogruppenchef Dijesslbloem mehr Progressivität, soll heißen mehr Gestaltungsspielraum für die Zyprische Regierung für Sparguthaben darüber hinaus eingeräumt werden. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte die Zyprische Regierung müsse selbst entscheiden wie sie den Eigenanteil für die Rettung aufbringe, so ein Interview heute Morgen im Deutschlandradio.

Mal ehrlich ! Wenn es am Wochenende nicht massive Kritik an der Vorgehensweise dieser Eurokraten gegeben hätte, und mittlerweile schon offen die Furcht vor inneren Unruhen diskutiert wird, hätte der Kleinsparer in Zypern Heute 6,75 % weniger von seinem Sparkonto/Depot.

Diese Politiker sind in meinen Augen gemeingefährlich !!!!

Kommen weitere Wackelkanditaten zum Euro ?

Angesichts der bei weitem noch nicht überwundenen Finanz-und Staatenkrise im Euroland kann mann diese Bemühungen schon fast als Bedrohung empfinden. Rumänien, Polen und auch Lettland suchen massiv den Weg in die Einheitswährung Euro um Nachteile für Ihre Wirtschaft zu vermeiden. Hintergrund der Anstrengungen ist wohl die Befürchtung des Verlustes an Einfluss und Mitspracherecht innerhalb der europäischen Gemeinschaft.

Wir erinnern uns: mit ursächlich verantwortlich dafür das schon fast Ghettoartige Zustände  (siehe z.B. Griechenland) und bittere Armut die voll auf die Bevölkerung durchschlägt in unserem “hoch entwickelten Euroland” vorherrscht, waren völlig unterschiedlich Wettbewerbsbedingungen der Südeuropäischen Länder, erheblich höhere Lohnstückkosten etc.

Zur Zeit werden eine gemeinsame Bankenaufsicht, Haushaltsplanung, vereinheitlichte Steuersysteme etc. diskutiert um mehr Stabilität in die Eurozone zu bekommen, das ist auch gut und wichtig. Allerdings sollte man genau das erst mal erledigen bevor man weitere “Netto-Zahlungsempfänger ” aufnimmt. Schaut man sich z.B. Rumänien an ist die Teilnahme am Wettbewerb in einem Eurosystem nahezu undenkbar.

Diesen Staaten muß wenn dann anders geholfen werden, anstatt sie in die Staatengemeinschaft zu katapultieren in das Haifischbecken zu werfen, und sowieso zu wissen das in absehbarer Zeit Milliardenschwere Staatshilfen hinterher geworfen werden müssen. Auch wenn die Beteuerungen der verantwortlichen Politiker der Beitrittskandidaten versichern schnellstmöglich alle Beitrittskriterien erfüllen zu wollen, muss zunächst geprüft werden ob das auch nachhaltig der Fall ist oder wie im Falle Griechenland klevere Buchhalter am Werk waren.